Freitag, 30. Dezember 2016

Marie Graßhoff - Kernstaub. Über den Staub an Schmetterlingsflügeln

Marie Graßhoff - Kernstaub. Über den Staub an Schmetterlingsflügeln

Titel: Kernstaub. Über den Staub an Schmetterlingsflügeln
Autorin: Marie Graßhoff
Preis: 19,99 Euro
Seiten: 820
Teil einer Reihe: Ja, erster Band













Quelle: Drachenmond Verlag 

Marie Graßhoff wurde kurz vor Weihnachten1990 an einem verschneiten Tag im märchenhaften Harz geboren. Breits im Grundschulalter erkannte sie, dass die Welten in ihrem Kopf zu groß sind, um sie in Gedanken zu behalten - also begann sie damit, sie auf Papier zu bannen. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Grafikdesignerin.

Mara ist der letzte Störfaktor in einem Milliarden von Jahre alten Zyklus. Seit Hunderten von Jahren ist sie auf der Flucht vor den Wächtern des Systems, die mit dem Mord an der jungen Frau den Weg aller Seelen zur Ewigekteit ebnen sollen.
Auf ihrer Reise durch neue Welten und fremde Dimensionen stellt sie sich der Frage ihrer eigenen Bedeutung und begegnet einem Freund aus alten Leben, der sie durch die Wirren der Existenz zu leiten versucht. 
Doch während ihr mit dem Wiedererlangen der Erinnerungen aus vergangenen Zeitaltern die Augen geöffnet werden, erkennt Mara, dass die Welt, in der sie bisher lebte nichts weiter war als ein schöner Traum. (Beschreibung)

Dieses Buch habe ich mir selbst gekauft.

Der Einstieg in diese Rezension fällt mir nicht leicht. Warum? Ganz einfach: mir fällt es gerade schwer, die richtigen Worte zu dem Buch zu finden. "Kernstaub" ist anders als als andere Bücher. Daher ist vermutlich auch die Rezension anders als alle anderen. Aber der Rezensionsstil meiner anderen Bücher passt hier einfach nicht. 

Wahrscheinlich ist dieses Buch keines für jeden. Es geht um Wiedergeburten, dem Streben nach Vollkommenheit, um Seelenwanderungen und Welten als Illusion. Dabei ist das Buch dann auch noch philosophisch. 
Als ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich das Gefühl, ganz in der Geschichte um Mara mit drin zu stecken. Ich habe mit ihr und Juan und allen anderen gefühlt. Dann sind da Momente, die einen einfach nur zum Nachdenken und Philosophieren bringen. Selbst die Wächter des Systems, die Mara nach dem Leben trachten, konnte ich irgendwie verstehen. Sie waren nicht einfach irgendwelche Fieslinge, sondern hatten ihr Ziel, das System zu bewahren. 

Maries Schreibstil ist für viele heute vielleicht eine Herausforderung, da viele Sätze miteinander verwoben werden. Dabei ist er jedoch sehr klar und ausgewählt, sodass ich allein deshalb schon viel Freude beim Lesen hatte.

Auch der Spannungsbogen geht in dieser Geschichte nicht verloren und so hatte ich keine Mühe, auch bei dem Seitenumfang dabei zu bleiben.

Für mich ist Kernstaub jedenfalls das Highlight von 2016 und ich freue mich schon darauf, weiterzulesen. Insgesamt bekommt das Buch von mir
                                                       5 von 5 Punkten 

(auch wenn ich gerne mehr vergeben würde) und eine absolute Leseempfehlung









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