Sonntag, 16. Oktober 2016

Dan Wells - Blue Screen. Ein Mirador- Roman

Dan Wells - Blue Screen. Ein Mirador- Roman



Titel: Blue Screen. Ein Mirador- Roman
Originaltitel: Blue Screen
Autor: Dan Wells
Verlag: Piper (hier kaufen!)
ISBN:978-3-492-28021-1
Preis: 12,99 Euro
Seiten: 364
Reihe: ja, erster Band











Quelle: Piper Verlag

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science- Fiction- Magazin "The Leading Edge". Mit "Ich bin kein Serienkiller" erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen Thrillern um die "Partials" war "Du bist noch nicht tot" der lang erwartete neue John- Cleaver- Roman. Mit der "Mirador"- Saga beginnt eine neue Serie um die dunkle Zukunft der vernetzten Welt.

Los Angeles im Jahr 2050. Eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was Du willst - solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Doch im Netz lauert ein dunkler Feind, der nur auf dich gewartet hat... (Beschreibung)

Ich danke dem Piper- Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Der Einstieg in die Geschichte um die junge Marisa gelang mir mühelos und ich fand mich gleich in ihrer Welt wieder. Marisa lebt zwar im Stadtteil Mirador, ein Teil von Los Angeles, doch ihre wirklich Welt ist das Netz. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in ihrem Kopf, sind sie und ihre Freunde 24 Stunden am Tag vernetzt. Marisa selbst mochte ich von Anfang an sehr. Sie stand loyal zu ihren Freunden, mit denen sie auch ein Team in einem Online- Spiel bildete. Wie fast jeder Teenager hat sie auch meistens nicht darauf gehört, was die Eltern ihr sagten. Aber auch ihre Freunde mochte ich sehr. Sie waren alle ein eingespieltes Team, das auch noch funktionierte, als sie plötzlich offline zurechtkommen mussten.
Der Sprachstil von Dan Wells ist schön und flüssig, auf Schnörkel wird hier jedoch bewusst verzichtet. Diese würden allerdings auch nicht zur Handlung passen.
Der Spannungsbogen wird direkt von Beginn an aufgebaut und bis zum Ende immer weiter ausgebaut, ein Teil davon machten auch einige unvorhergesehene Ereignisse aus, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. 

Insgesamt ist "Blue Screen" ein durchaus gelungener Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht. Meiner Meinung nach könnte diese Dystopie, in der die Menschen immer stärker vernetzt sind und auch das Darknet immer stärker wird, durchaus auf die eine oder andere Weise Realität werden. Alles in allem bekommt "Blue Screen" von mir volle 

                                                            5 von 5 Sternen

und eine definitive Leseempfehlung!




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