Dienstag, 29. Dezember 2015

Kim Stanley Robinson - Roter Mars

Kim Stanley Robinson - Roter Mars


Titel: Roter Mars
Originaltitel: Red Mars
Autor: Kim Stanley Robinson
Verlag: Heyne (hier kaufen!)
ISBN: 978-3-453-31696-6
Preis: 14,99 Euro
Seiten: 816
Teil einer Reihe: ja, erster Band











Quelle: Heyne

Kim Stanley Robinson wurde 1052 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science- Fiction- Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien Roter Mars, der Auftakt der Mars- Trilogie, die ihn weltberühmt machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Kalifornien. 

Wir schreiben das Jahr 2026: Fünfzig Männer und Frauen treten die gefährliche Reise zum Mars an Sie sind die ersten Menschen, die dauerhaft auf dem roten Planeten leben werden. Ihre Mission ist es, aus einer kalten Steinwüste eine neue Welt zu formen. Eine Welt wie die Erde. Das größte Abenteuer der Menschheit beginnt... (Beschreibung)

Ich danke Heyne für die Bereitstellung dieses Leseexemplares.
Im Jahr 2026 treten fünfzig Männer und Frauen auf der Ares die Reise zum Mars an. Diese "Ersten Hundert", wie sie später genannt werden, sollen aus einem Planeten, der nicht mehr als eine Steinwüste ist, eine neue Welt erschaffen. Doch wird ihnen das gelingen? Und werden sie auf Dauer miteinander auskommen?

Der Einstieg in das Buch war für mich etwas schwierig, da es nicht chronologisch aufgebaut ist, sondern an einem Punkt mittendrin ansetzt, sodass ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, die einzelnen Personen zuzuordnen. Ab dem zweiten Teil löste sich dieses Problem dann aber sehr schnell auf. Die Protagonisten wirkten alle sehr realistisch, mir persönlich war Frank Chambers am liebsten, ebenso wie Nadia. Zu den anderen gelang es mir einfach nicht, eine Beziehung aufzubauen. Aber ich denke, das ist normal. 
Geschrieben sind die Kapitel jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven, sodass man einen Einblick in das Denken und Handeln verschiedener Personen bekommt.
Den Spannungsbogen baut Robinson langsam auf, um ihn zum Ende hin auszubauen.
Der Sprachstil, den der Autor verwendet, ist schön und flüssig, jedoch ohne jede Schnörkel, was der Geschichte jedoch keinen Abbruch tut.
Das Cover ist in Schwarz gehalten, man kann nur den roten Umriss des Mars erkennen und passt meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte.

Alles in allem bekommt das Buch von mir
                                                                   3, 5 Sterne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen