Freitag, 6. November 2015

Patrick Senécal - 5150. Das Haus des Wahnsinns

Patrick Senécal - 5150. Das Haus des Wahnsinns

Titel: 5150. Das Haus des Wahnsinns
Originaltitel: 5150, rue des Ormes
Autor: Patrick Senécal
Verlag: Festa Verlag (hier kaufen!)
ISBN: 978-3-86552-351-8
Preis: 13,95 Euro
Seiten: 384
Teil einer Reihe: nein











Quelle: Festa Verlag

Patric Senécal ist einer der erfolgreichsten französischsprachigen Horror- und Thrillerautoren. Man nennt ihn den "frankokanadischen Stephen King". Er wurde 1967 in Drummondville, Kanada, geboren. Nach dem Literaturstudium lehrte er einige Jahre Literatur, Film und Theater. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman 5150, rue des Ormes, der 2009 unter der Regie von Eric Tessier verfilmt wurde. Im Frühjahr 1997 wurde erstmals eines seiner Theaterstücke aufgeführt. Bis heute sind etwa zehn Thriller von Patrick Senécal erschienen, die in seiner Heimat längs eine Millionenauflage überschritten haben. Erst jetzt werden seine intensiven Thriller in andere Sprachen übersetzt.

Nach einem Sturz mit dem Fahrrad will der Student Yannick im Haus 5150 eigentlich nur um Hilfe bitten. Doch als er Schreie aus dem ersten Stock hört, wird er von dem Sadisten Jacques Beaulieu und dessen Familie gefangengenommen, damit er ihr Geheimnis nicht verrät. Gequält und gefoltert ist Yannick jetzt dem Wahnsinn der ganzen Familie ausgeliefert. Weil er kein "Böser" ist, dürfen sie Yannick nicht einfach so töten, also muss er sich mit dem Vater in einer Partie Schach messen. Der Einsatz: Yannicks Leben. Der erste Zug ist gemacht, doch welche Pläne sein Peiniger wirklich verfolgt, erkennt der Junge im Verlauf seines Martyriums erst nach und nach... (Beschreibung)

Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in der Geschichte um Yannick wieder. Yannick selbst war mir auf Anhieb sympathisch. Er war neugierig auf seine neue Umgebung und ist dann einfach an die falschen Leuten geraten. Auch als seine Lage bereits ausweglos erschien, hat er sich immer wieder an jeden Strohhalm Hoffnung geklammert. 
Der Sprachstil des Autors ist schön und flüssig, sodass sich das Buch schnell lesen lässt. Auf überflüssige Schnörkel wird hier bewusst verzichtet. Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven: zu Beginn ist es aus Sicht eines Erzählers geschrieben, aber im Laufe der Geschichte kommt die Tagebuchperspektive von Yannick hinzu, da dieser bei seinem Peiniger anfängt, seine Erlebnisse für sich aufzuschreiben. Dadurch konnte ich mich auch sehr gut in Yannick Denken, Handeln und Fühlen versetzen. 
Senécal baut den Spannungsbogen bereits von Beginn an langsam auf und bis zum Ende immer weiter aus, teilweise durch einige unvorhergesehene Ereignisse. Dadurch gelang es mir kaum, das Buch aus der Hand zu legen. 
Insgesamt ist "5150. Das Haus des Wahnsinns" ein durchaus gelungener Thriller, der schnell an Tempo gewinnt und einen mitreißen kann. Daher bekommt das Buch von mir insgesamt
                                                              5 von 5 Sternen

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