Samstag, 9. Mai 2015

Sergej Lukianenko - Wächter der Nacht

Sergej Lukianenko - Wächter der Nacht


Titel: Wächter der Nacht
Originaltitel: Nochnoi Dozor
Autor: Sergej Lukianenko
Verlag: Heyne (hier kaufen!)
ISBN: 978-3-453-53080-5
Seiten: 528
Preis: 13,00 Euro
Teil einer Reihe: ja, erster Band











Quelle: Heyne- Verlag

 
Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten. (Quelle: Heyne- Verlag)

Seit Menschengedenken gibt es die sogenannten »Anderen«: Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Schwarzmagier. Unerkannt leben sie in unserer Mitte und sorgen dafür, dass das Gleichgewicht zwischen den Dunklen Anderen und den Hellen Anderen gewahrt bleibt. Zwei Organisationen, den »Wächtern der Nacht« und den »Wächtern des Tages«, obliegt es, den vor langer Zeit geschlossenen Waffenstillstand zu überwachen und jegliche Verstöße zu ahnden. Doch es heißt, dass ein mächtiger Anderer kommen wird, der die Fähigkeit besitzt, das Gleichgewicht der Kräfte für immer zu verändern. Und sollte er sich auf die Seite des Bösen schlagen, würde dies die Welt ins Chaos stürzen …  (Beschreibung)

Ich danke dem Heyne- Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Der Russe Anton gehört zu den Wächtern der Nacht, jedoch eigentlich als Programmierer. Als er sich eines Tages im Außendienst wiederfindet, um dort Erfahrungen zu sammeln, geht gleich sein erster Auftrag schief und er wird in Ereignisse hineingerissen, die er kaum noch aufhalten kann, auch nicht mithilfe anderer. Dann jedoch überschlagen sich die Ereignisse und alles kommt anders, als geglaubt.

Der Einstieg in das Buch gelang mir mühelos und ich fand mich sehr schnell in der Welt von Anton wieder. Anton war mir sehr sympathisch. Er wollte eigentlich viel lieber seinem ruhigen Job als Programmierer nachgehen und wird dann in Ereignisse gestoßen, die ihm zeigen, dass er doch zu mehr in der Lage ist, als gedacht. 
Der Schreibstil war schön und flüssig, auf Schnörkel wurde jedoch bewusst verzichtet. Dadurch passte der Stil auch gut zur Geschichte. 
Den Spannungsbogen baut der Autor gleich von Beginn an auf und hält ihn auch bis zum Ende bei, bzw. baut ihn noch weiter aus, um dann in einem Showdown zu Ende zu kommen.
Das Cover ist in Schwarz mit Rot gehalten, die Schrift in Silber und man sieht einen Raben. Insgesamt passt es meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte. 

Da mir das Buch alles in allem einige schöne Lesestunden beschert hat, bekommt es von mir insgesamt
                                                             5 von 5 Sternen


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