Samstag, 9. Mai 2015

Ann Leckie - Die Maschinen

Ann Lecki - Die Maschine



 Titel: Die Maschinen
Originaltitel: Ancilliary Justice
Autorin: Ann Leckie
Verlag: Heyne (hier kaufen!)
ISBN: 978-3-453-31636-2
Seiten: 544
Preis: 14,99 Euro
Teil einer Reihe: ja, erster Band











Quelle: Heyne

Anne Leckie hat bereits mehrere Kurzgeschichten in amerikanischen F'antasy- und Science- Fiction- Magazinen veröffentlicht, bevor sie sich mit Die Maschinen an ihren ersten Roman wagte. Ihr Debut wurde weltweit mit allen wichtigen Science- Fiction- Preisen ausgezeichnet und einhellig als Meisterwerk des Genres gepriesen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in St. Louis, Missouri. (Quelle: Heyne)

Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Minaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Den Breq will endlich frei sein. (Beschreibung)

Ich danke dem Heyne- Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

Auf einem einsamen Planeten sinnt eine Frau auf Rache. Doch Breq ist keine gewöhnliche Frau: sie wurde geschaffen von den Radch, die mittlerweile das gesamte Universum erobert haben. Und Breqs einziger Daseinszweck ist zu Erobern und zu Töten. Doch nun will sie ganz allein das Unmögliche wagen: Anaander Minaai, den unbesiegbaren Herrscher der Radch, vernichten. Wird ihr dieses Unternehmen gelingen?

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir recht schnell und ich fand mich recht schnell in Breqs Welt zurecht. Breq wirkte auf mich sehr mutig und tapfer. Außerdem verfolgt sie ihr Ziel mit einer enormen Beharrlichkeit und Ehrgeiz. Auch gegenüber Seivarden Vendaai verhielt sie sich recht loyal. Seivarden Vendaai hingegen war zu Beginn noch sehr von sich eingenommen, sodass sie mir erst unsympathisch war, später änderte sich ihr Verhalten jedoch und sie wurde mir doch sympathisch. In Rückblicken erfahren wir auch immer noch etwas aus Breqs früherer Existenz, sodass sich ihr Verhalten insgesamt gut nachvollziehen lässt.

Der Sprachstil ist zu Beginn zwar gewöhnungsbedürftig, dies änderte sich jedoch im Verlauf, sodass es mir kaum noch auffiel. Insgesamt verzichtet die Autorin hier auf Schnörkel, dies passt jedoch auch besser zur Handlung der Geschichte.

Den Spannungsbogen baut Leckie langsam auf unnd hält ihn bis zum Ende aufrecht, sodass ich manchmal Mühe hatte, das Buch aus der Hand zu legen.

Insgesamt hat mir das Buch einige schöne Lesestunden beschert, empfehlen würde ich es jetzt jedoch keinem, der nur selten oder vorher noch nie Science- Fiction gelesen hat. Alles in allem bekommt das Buch von mir 
                                                             4 Sterne von 5 







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