Mittwoch, 29. Januar 2014

Susan Beth Pfeffer - Die Welt wie wir sie kannten

Susan Beth Pfeffer - Die Welt wie wir sie kannten

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich nun mal wieder eine Rezension für Euch, dieses Mal zu "Die Welt wie wir sie kannten", einer für mich sehr überzeugenden Dystopie von Susan Beth Pfeffer:

                                                     

Susan Beth Pfeffer wollte schon in der ersten Klasse Schriftstellerin werden und ist sehr glücklich, dass es geklappt hat. "Die Welt, wie wir sie kannten" erschien als erstes ihrer Bücher auf Deutsch. Susan Beth Pfeffer liebt Eislaufen, Kino und ungesundes Essen. Sie lebt mit ihren beiden Katzen Emily und Alexander in Middletown, New York.

"Das ist nur für den Fall, dass die Welt untergeht", sagte Johnny. "Mom möchte, dass wir darauf vorbereitet sind."
Ein Asteroid soll auf dem Mond einschlagen - ein Spektakel, das sich jeder anschauen will, auch Mirandas Familie und die ganze Nachbarschaft. Doch dann geschieht etwas Unvorhergesehenes: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen. In kürzerster Zeit bedrohen Naturkatastrophen die Bevölkerung, die Sonne ist von einer Aschewolke verdeckt, keiner weiß, wie es weitergehen soll. Für Miranda und ihre Familie beginnt ein Kampf ums Überleben. (Beschreibung)

Auf dieses Buch wurde ich schon vor längerer Zeit beim Stöbern im Buchladen aufmerksam. Da mich die Beschreibung ansprach, beschloss ich, es zu kaufen.

Miranda und ihrer Familie führen ein ganz normales Leben. Doch dann soll auf dem Mond ein Asteroid einschlagen. Dieses Spektakel wollen sie sich nicht entgehen lassen und so kommt es, dass die Familie, ebenso wie alle anderen Bewohner der Straße an dem Abend draußen sind, um sich das Spektakel anzuschauen. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes: der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geschleudert und hängt fortan drohend dicht über der Erde. Die Folge sind Naturkatastrophen und auch die Krankheiten nehmen überhand. Nun muss Mirandas Familie ums nackte Überleben kämpfen...

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, auch wenn es am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war, da das Buch im Tagebuchstil geschrieben ist. Normalerweise tue ich mich damit immer etwas schwerer, aber ich merkte schnell, dass dieser Stil sehr gut zu der Geschichte passte. Somit bekam ich  einen direkten Einblick in Mirandas Leben und Gefühlswelt und konnte ihr Denken und Handeln sehr gut nachvollziehen, selbst wenn sie mal für einen Moment nur an sich dachte. Schließlich stand auch sie vor der Herausforderung, ihr Leben komplett ändern zu müssen. Andere Personen, die nicht zur Familie gehörten, sollte sie nicht mehr beachten, selbst wenn es ihre Freunde waren. Das war sicher alles nicht leicht, vor allem, weil ihre Mutter trotz allem ihren Freund immer noch wichtig nahm. Durch den Tagebuchstil rücken Mirandas Mutter und ihre Brüder etwas in den Hintergrund, da man nur Mirandas Sichtweise auf diese erfährt. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch.
Gut gefallen hat mir auch, dass auf diese Geschichte sich deutlich von den anderen Dystopien, die man sonst so liest, abhebt, da sie durchaus Einflüsse aus der Astronomie aufnimmt und so auch für astronomisch interessierte Leser geeignet ist. Insgesamt konnte mich das Buch durchaus überzeugen und bekommt daher von mir gute 
                                                           4 von 5 Sternen

Titel: Die Welt, wie wir sie kannten
Originaltitel: Life as we knew it
Autorin: Susan Beth Pfeffer
Verlag: Carlsen 
ISBN: 978-3-551-31203-7
Preis: 9,95 Euro
Seiten: 410
Teil einer Reihe: ja, Trilogie

Eure Jade
                                                                     

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