Montag, 5. August 2013

Wir lesen "Ein ganzes halbes Jahr" - Der zweite Meilenstein

                                         "Ein ganzes halbes Jahr" - der zweite Meilenstein


Hier ist sie nun endlich, meine Meinung zu den Kapiteln 5 bis 9 des Buches "Ein ganzes halbes Jahr".

Zugegeben, anfangs in den ersten beiden Kapiteln dieses Meilensteins tat ich mich ja schon ein wenig schwer. Das lag wohl vor allem daran, dass nichts wirklich Wesentliches passiert ist. Lou und Will haben sich einander angenähert und Wills Verbitterug bekommt so langsam Risse, sodass deutlich wird, dass er eingentlich eine doch recht verletzliche Seele ist. Dazu passt auch sein Selbstmordversuch.
Lou ist weiterhin recht sympathisch, wenngleich auch ein wenig zu lieb. Ihren Freund, mit dem sie eigentlich nichts mehr verbindet, könnte sie ruhig in die Wüste schicken und auch gegenüber ihren Eltern und ihrer Schwester könnte sie sich meiner Ansicht nach ruhig ein wenig mehr behaupten anstatt sich immer ein schlechtes Gewissen machen zu lassen wegen des Jobs. Gut fand ich, dass sie Treena mal die Meinung gesagt hat, wenngleich das fast noch zu wenig war.
Ihr Verhalten, als sie erfährt, dass Will sich das Leben nehmen will kann ich durchaus nachvollziehen, ebenso ihre Haltung gegenüber Wills Mutter, als sie erfährt, dass diese ihren Sohn dabei unterstützt. Für die meisten Menschen ist diese Entscheidung sicher schwer zu verstehen....
Andererseits kann ich Mrs. Traynor sehr gut verstehen, dass sie ihren Sohn dabei unterstützen will. Schließlich muss sie schon länger mit der Situation leben und hat sich am Anfang offenbar auch schwergetan, wie aus dem Kapitel aus ihrer Sicht deutlich wird. Dieses Kapitel fand ich anfangs übrigens besonders gelungen, da man hier mal die Sichtweise einer Angehörigen von Will kennenlernte.
Insgesamt muss ich aber sagen, dass mich die Geschichte noch nicht richtig in ihren Bann gezogen hat. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht.

Eure Jade

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